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<pre>Von dieser Negativ-Statistik will man sich bei den Hamburgern aber nicht aus dem Konzept bringen lassen. So sagt HSV-Torhüter Christian Mathenia: „Wir leben. Jetzt wollen wir auch das Finale gegen Wolfsburg gewinnen.“  <p> Da sich die Zeit nun einmal aber nicht zurückdrehen lässt, hilft den 96ern vor den vorerst letzten vier Liga-Auftritten kein Lamentieren; auch im Audi-Sportpark kann es für die Niedersachsen nur noch darum gehen, wenigstens in halbwegs guter Erinnerung zu bleiben.  <p>  Einen komplett entmutigten Eindruck hatten die Hamburger aber streng genommen selbst nach dem jüngsten 0:2 in Hoffenheim nicht hinterlassen; stattdessen war die Überzeugung zu vernehmen, dass sich insbesondere auf das in der Hälfte Gebotene durchaus aufbauen lässt. <p> Mit einem Torschuss-Verhältnis von 19:6 spielte sich die Elf von Alexander Zorniger erneut Chancen wie am Fließband heraus, ohne diese in die benötigten Tore umzumünzen. Mit Effizienz tat sich somit nur die Borussia hervor — und brachten jeden zweiten Versuch im Kasten der Hausherren unter. <p>  Dass ausgerechnet eine in der Europa League kassierte 2:3-Schlappe gegen den kleinen Bruder aus Salzburg den Mini-„Fehlstart“ krönte, hatte die Ostdeutschen offensichtlich mit entscheidendem Nachdruck an der Ehre gepackt.  </pre>


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<pre>Dieser Entwicklung könnte nun auch die Berliner Hertha weiteren Vorschub leisten, die sich zwar aktuell nur auf dem elften Rang platziert — dem Status quo des lediglich um einen Zähler vorauseilenden Besuchers aus dem Kraichgau aber trotzdem gefährlich zu werden droht.  <p> In der aktuellen Verfassung ist den Kraichgauern zwar auch beim amtierenden Vizemeister eine ganze Menge zuzutrauen; den Showdown im Signal Iduna Park muss sich das Team zunächst einmal aber mit einem Heimsieg im zweiten Sonntagsspiel verdienen.  <p>  Zu verdanken haben die Hauptstädter diese Top-Platzierung jedoch in erster Linie ihrer herausragenden Hinrunde (10 Siege – 2 Unentschieden – 5 Niederlagen/Platz 3 nach 17 Spieltagen). In der Rückrunde waren die Leistungen der Blau-Weißen dagegen eher mau. <p> Um für die Fans „nach hundert Jahren“ endlich wieder „ein Fußballfest hinzukriegen“, gelte es daher „90 Minuten Blut zu schwitzen“ – so wie Niklas Stark, der am Böllenfalltor, obwohl nach vierwöchiger Verletzungspause noch nicht vollends fit, als Notnagel in der Innenverteidigung aufgelaufen war. <p>  Breitenreiter ignorierte das Ergebnis und sprach von „einer Top-Leistung meiner Mannschaft“. Ein Grund, warum Hannover bislang eine tolle Saison spielt, ist ihre Laufbereitschaft. In jedem der sieben Liga-Spiele liefen die 96er mehr als ihre Gegner. Gegen Gladbach waren es in Summe über 120 Kilometer.  </pre> 


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<pre> Gegen verbesserte Niedersachsen gehen wir nichtsdestotrotz davon aus, dass der Lauf der Hausherren ein klein wenig ins Stocken kommt; da sich die 96er auf den letzten Metern noch einmal berappeln, sollte schließlich auch in Bayern mit einer Vorstellung auf Augenhöhe zu rechnen sein.  <p> Zwar ließen die Kölner in den bisherigen Spielen auch mehr gegnerische Chancen (nämlich 34) als jeder andere Bundesligist zu; da die Abwehr jedoch zumeist den eigenen Strafraum erfolgreich versperrte, sind viele dieser vermeintlichen Möglichkeiten wohl eher in die Kategorie „Halb-Chancen“ einzusortieren.  <p>  Nachdem jene 3 Kombiwetten allesamt ihr Ziel verfehlten, sollte die Leidenszeit nun aber schon an dem in diesen Tagen steigenden 28. Spieltag der Bundesliga stante pede wieder zu Ende gehen. <p>  für die Mannschaft von Huub Stevens ist es vor allem eine schlechte Nachricht, dass sich nahezu sämtliche Tabellennachbarn in der Rückrunde verbessert präsentieren; namentlich Stuttgart, Frankfurt und Bremen machten zuletzt nicht den Eindruck, den Weg in die Liga anzusteuern. <p>  Angesichts der Klasse, die Wolfsburg auch ohne de Bruyne und Perisic in seinen Reihen hat, wird es für die Schanzer extrem schwierig werden, gegen den erklärten Favoriten etwas Zählbares zu erreichen. Zudem hat sich der VfL die Dienste von Weltmeister Julian Draxler gesichert. Hasenhüttl wird auch gegen die „Wölfe“ extrem hoch verteidigen lassen, um den Gegner möglichst früh unter Druck zu setzen.  </pre>


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<pre> Dass der Klassenerhalt der 98er fast ausschließlich dem vierten Platz in der Auswärtstabelle zu verdanken war, hatte die Rheinländer schließlich schon im Vorjahr nicht verschreckt: Mit einem klaren 4:1-Erfolg wurde gegen Darmstadt der höchste Heimsieg der gesamten Saison gebucht.  <p> Zwar konnten die Berliner die Spielzeit standesgemäß mit einem 2:0 gegen den VfB Stuttgart eröffnen, von den in der Folge absolvierten Auftritten gegen Bremen und Bilbao hatte sich gewiss aber nicht nur mancher Fan etwas mehr als nur einen jeweiligen Punktgewinn erhofft.   <p> Dabei hatte es in der Mercedes-Benz-Arena zunächst sehr gut ausgesehen. Maximilian Mittelstädt brachte die Gäste gegen offensiv harmlose Schwaben in der 38. Minute in Führung. <p>  für die Dortmunder steht noch der Titel auf dem Spiel. Beim 3:3 in Überzahl gegen Stuttgart verpasste die Terzic-Elf, das 1:1 von Bayern gegen Hoffenheim auszunutzen und vorbeizuziehen. Deshalb beträgt der Rückstand nach wie vor zwei Punkte.  <p> Gewinnen die „Rothosen“, dann sind sie gerettet und die Wolfsburger rutschen auf den unbeliebten Schleudersitz und müssen in zwei weiteren Spielen um den Klassenerhalt kämpfen.  </pre>


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<pre> Der VfL holte am letzten Wochenende nur ein 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach — mit einem Sieg wären sie jetzt bereits gerettet gewesen.  <p> Wir Wettfreunde gehen von einer relativ knappen Angelegenheit aus, sehen aber Vorteile auf Seiten der Hauptstädter, die seit vier Aufeinandertreffen mit dem VfL ungeschlagen sind. Zwei Siege und zwei Unentschieden stehen zu Buche.  <p>  An jene Schlappe im Berliner Olympiastadion schloss sich für den einstigen Nationalspieler zudem auch noch eine monatelange Leidenszeit an. <p>  Eine neuerliche Trainer-Diskussion wird es in Bremen aber nicht geben. Noch nicht. Gegen den HSV sollte nicht verloren werden, auch wenn Baumann betont: „Zweifel haben wir nicht. Wir bewahren die Ruhe. Aber wir sprechen knallhart die Sachen an, die nicht funktionieren.“  <p> Video: BVB-Coach Thomas Tuchel musste sich gegen Köln mit einem 1:1-Remis begnügen. (Quelle: YouTube/SPOX)  </pre>


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